Friaul05(2S).jpg (48987 Byte) Offroad im Friaul (Juli 2005) 

Ísterreich / Italien / Slowenien

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Unsere allj´┐Żhrliche M´┐Żnnertour f´┐Żhrte uns dieses Jahr wieder ins Friaul. Allerdings wieder einmal in einer anderen Besetzung. Den Ansto´┐Ż f´┐Żr diese Tour gab Kalle, der G´┐Żnther fragte, ob er ihn ein paar Tage ins Friaul begleiten wolle um ihm einige Schotterstrecken zu zeigen. Nach einem Aufruf im Augsburger BoFo haben sich dann noch der Sigi, der Wolfgang und der Joe angeschlossen. Alle unterwegs auf einer 1150 GS (davon drei sonnengelbe) und G´┐Żnther mit seiner kleinen Roten.

 

Friaul05(8S).jpg (24445 Byte) Tag 1

Die Anfahrt erfolgte unspektakul´┐Żr. Da wir erst relativ sp´┐Żt abfahren konnten, w´┐Żhlten wir die k´┐Żrzeste Route mit Treffpunkt in Garmisch, von da ´┐Żber den Zirler Berg und den Brenner nach Italien. Da sich das Wetter auch nicht zwischen Sonnenschein und Regen, der leider ´┐Żberwog, entscheiden konnte, haben wir die Weiterfahrt ´┐Żber das Pustertal und Toblach gew´┐Żhlt. Ziel f´┐Żr den ersten Tag war der Lago di Sauris, wo wir in Lateis auf eine Empfehlung aus dem BoFo hin in einem kleinen Hotel 2 Zimmer f´┐Żr 3 N´┐Żchte reserviert hatten. Als wir dort am sp´┐Żten Nachmittag ankamen, war gerade eine gro´┐Że Gruppe italienischer Biker, die dort eine Mittagspause eingelegt hatten am Aufbrechen. Nach dem obligatorischen Begr´┐Ż´┐Żungsbier haben wir die Zimmer besichtigt und alle waren sehr angetan, von dem kleinen Haus mit viel Flair. Beim Abendessen, u.a. mit hausgemachten Spaghetti und nat´┐Żrlich Hauswein wurden dann die n´┐Żchsten Routen besprochen.
(422 KM ab Augsburg)

Tag 2

Am n´┐Żchsten Tag f´┐Żhrte uns unsere Tour ´┐Żber Ampezzo zum Zoncolan. Wie wir ja bereits im Vorjahr erfahren mussten, wurde auch die Westrampe stark entsch´┐Żrft. Lediglich die Tunneldurchfahrten sind noch nicht geteert. Vom Zoncolan ging's dann ´┐Żber Tolmezzo und das Val d' Aupa nach Pontebba. Da wir uns zwischenzeitlich aus den Augen verloren hatten und es nun auch zu regnen begann, haben der Sigi und ich uns in Pontebba ein Cafe gesucht, wo wir uns erst einmal einen Capuccino g´┐Żnnten. Als dann auch der Rest [dank GPS-Hilfe] eingetroffen war, sind wir weiter ´┐Żber den Cason di Lanza nach Ravascletto, wo wir im Vorjahr Quartier bezogen hatten. Nachdem der Regen nachgelassen hatte, nahmen wir nat´┐Żrlich auch die Panoramica (m.E. ein Highlight im Friaul) in Angriff. Das schlechte Wetter und die Fahrt unter der Woche war wohl mit ein Grund daf´┐Żr, dass wir lediglich einem Land Rover begegneten. Die Regenwolken hatten sich allerdings nun verzogen, so dass wir wieder dieses grandiose Panorama genie´┐Żen konnten. Die R´┐Żckfahrt zum Hotel erfolgte ´┐Żber ein weiteres Highlight, die Forcella de Lavardet. Dort angekommen, wollte der Kalle noch einen Abstecher zu der K´┐Żserei unternehmen, die wir im letzten Jahr zusammen mit dem Michael entdeckt hatten. Oben angekommen haben wir uns zuerst mit K´┐Żse und Wurst eingedeckt. Nachdem alles verstaut war, fragte ich den Sigi, ob wir den kurzen Abstecher zum Durchbruch ins n´┐Żchste Tal fahren sollen, den wir letztes Jahr durch Zufall entdeckt hatten. Nachdem der Sigi ja vor allem wegen der Schotterstrecken mitgefahren ist, war die Frage aber wohl ´┐Żberfl´┐Żssig. Ich hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass die beiden "Schotterneulinge" Joe und Kalle uns direkt nachfahren w´┐Żrden. Als wir an der Kehre angekommen waren, wo der Michael letztes Jahr seine Goibe abgelegt hatte, konnten wir in Ruhe die Bem´┐Żhungen der beiden, uns zu folgen, beobachten. Als Erster kam der Joe mit weit aufgerissenen Augen an und fragte sogleich: "Geht das noch weiter so???" Anschlie´┐Żend und problemlos folgte ihm der Kalle. Da wir nicht die gesamte Strecke wieder bergab fahren wollten, beschlossen wir zu wenden und zur´┐Żck zu kehren. Beim Wenden passierte dann dem Kalle ein Missgeschick und er konnte seine Goibe nicht mehr halten. Und das vielleicht zwei Meter entfernt vom "Liegeplatz" Michael's Goiber im letzten Jahr. Der Sigi brachte die Maschine dann ´┐Żber das erste Steilst´┐Żck hinunter, anschlie´┐Żend kamen wir alle wieder wohlbehalten im Hotel an, wo wir Wolfgang bei einem Bier von unserem Ausflug zur K´┐Żserei erz´┐Żhlten.
(Tagestour gesamt 295 KM)

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Tag 3

Tags darauf ging's dann erst mal Richtung S´┐Żden ´┐Żber den Passo de Pura nach Ampezzo und von dort zur Forcella di Monte Rest mit dem Kehrtunnel und den 20 Kehren auf der S´┐Żdseite und zur Forcella di Pala Barzana. Von dort fuhren wir dann wieder Richtung Nord-Osten ein St´┐Żck auf der N13 und in Resiutta in das Vallee die Resia, ´┐Żber die Sella Carnizza nach Slo´┐Żwenien. Hier, nach einer f´┐Żr einen EU-B´┐Żrger ganz ungewohnten Passkontrolle ´┐Żber Bovez und Passo Predil zum Mangart. Leider fings es kurz vorher zum regnen an und es wurde auch recht k´┐Żhl. Obwohl die Berggipfel anfangs noch im Nebel lagen, fuhr ich voraus mit der Absicht an der Mautstelle anzuhalten, da der Wolfgang bereits im Vorfeld erw´┐Żhnte, dass er dieses Jahr nicht ganz mit rauffahren w´┐Żrde. Die Mautstelle war aber nicht besetzt und der Himmel hatte auch etwas aufgerissen, so dass wir direkt bis zum Beginn der Schotterschleife fuhren. Hier entschieden der Wolfgang und der Kalle sich dann daf´┐Żr, lieber eine zu rauchen und auf uns zu warten. Oben auf dem Plateau waren wir bis auf einen holl´┐Żndischen Passat die einzigen und hatten doch eine relativ gute Sicht bis nach ´┐Żsterreich. F´┐Żr den R´┐Żckweg w´┐Żhlten wir diesmal die Variante ´┐Żber die Sella Nevea, die wir im letzten Jahr bereits in die andere Richtung gefahren waren. Nach einer kurzen Kaffeepause am Rifugio Julia hatte es auch wieder zu regnen aufgeh´┐Żrt und wir konnten es auf der mittlerweile abgetrockneten Stra´┐Że so richtig "fliegen" lassen. Zur´┐Żck ging's dann wieder ´┐Żber den Passo di Pura und kurz vor der Staumauer vom Lago di Sauris bogen der Sigi und ich noch auf die kurze Stichstra´┐Że auf der S´┐Żdseite des Sees ab. Vom Ende dieser geschotterten Stra´┐Że hat man eine tolle Sicht den See und die gegen´┐Żberliegenden Ortschaften Sauris und Lateis.
(Tagestour gesamt 348 KM)

Tag 4

Am letzten Tag wurden wir dann von strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Tempe´┐Żraturen empfangen, so dass wir auf unserer Fahrt ´┐Żber die Sella di Razzo und dann bis Cortina d'Ampezzo doch noch ins Schwitzen kamen. Von hier fuhren wir ´┐Żber den Passo di Giau, den Passo di Falzarego Richtung Bruneck. In St. Martin ging's dann links ab ´┐Żber das mir bis da´┐Żhin unbekannte aber sehr empfehlenswert W´┐Żrzjoch bzw. Passo. delle Erbe. In Brixen wurden wir dann mit 34 Grad im Schatten empfangen und waren froh, als wir am Stadtrand wieder etwas Gas geben und uns damit Luft verschaffen konnten. Zum Abschluss gab's den mittlerweile obligatorischen Shopping-Stop an der Brennergrenzstation bevor wir ´┐Żber die Brennerbundesstra´┐Że, Axams, Telfs, Leutasch in Mittenwald wieder deutschen Boden unter den F´┐Ż´┐Żen hatten.

Hier trennten sich dann unsere Wege wieder, jedoch nicht ohne eine Wiederholung (dann vielleicht etwas ÷stlicher in Slowenien) zu vereinbaren.

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BikergrŘ▀e von
GŘnther, Sigi, Kalle, Joe + Wolfgang


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